Fenstertausch in Essen und Oberhausen
Neue Fenster sind eine der beliebtesten Sanierungsmaßnahmen – und eine der wenigen, die ein Gebäude verschlechtern können, wenn man sie isoliert betrachtet. Wir sagen Ihnen vorher, ob sich der Tausch bei Ihnen rechnet und was gleichzeitig mit bedacht werden muss.
Warum neue Fenster allein ein Risiko sein können
Alte Fenster sind die kältesten Flächen im Raum. Feuchtigkeit aus der Raumluft schlägt sich dort nieder – sichtbar als beschlagene Scheibe. Setzt man neue, gut gedämmte Fenster ein, ohne die Außenwand zu betrachten, wandert dieser Taupunkt an die nächste kalte Stelle: in die Fensterlaibung, hinter den Schrank an der Außenwand, in die Zimmerecke. Dort sieht man ihn nicht mehr – bis der Schimmel da ist.
Deshalb prüfen wir beim Fenstertausch immer beides: das Fenster und die Wand, in die es eingebaut wird. Bei Bedarf mit Wärmebrückenberechnung und Thermografie.
Das Lüftungskonzept ist Pflicht, nicht Kür
Ein neues Fenster ist deutlich dichter als das alte. Wird mehr als ein Drittel der Fenster eines Gebäudes getauscht, ist nach DIN 1946-6 ein Lüftungskonzept zu erstellen. Es weist nach, ob die notwendige Luftwechselrate noch erreicht wird – und schützt Sie im Streitfall. Wir erstellen es als Teil der Planung.
Worauf es technisch ankommt
Uw-Wert des gesamten Fensters, nicht nur des Glases
Für die Bundesförderung ist bei Wohngebäuden ein Uw-Wert von höchstens 0,95 W/(m²K) nachzuweisen
Fachgerechter Einbau nach RAL: innen dichter als außen
Anschluss an die Laibung, damit keine neue Wärmebrücke entsteht
Sonnenschutz auf der Südseite, sonst verlagert sich das Problem in den Sommer
Förderung für den Fenstertausch
Der Fenstertausch zählt zu den Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle. Gefördert werden 15 Prozent der förderfähigen Kosten. Liegt ein individueller Sanierungsfahrplan vor, kommen 5 Prozent hinzu – seit dem 21. Juli 2026 allerdings erst ab einem förderfähigen Investitionsvolumen von 30.000 Euro und nur für den Anteil oberhalb dieser Schwelle.
Ob sich ein Sanierungsfahrplan für Ihr Vorhaben rechnet, sagen wir Ihnen vorher – bei kleineren Fensterprojekten oft nicht. Stand: 7. September 2026, Quelle: BAFA, Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen.
Was Sie als Nächstes tun können
Schicken Sie uns Baujahr, Anzahl und ungefähre Größe der Fenster sowie ein Foto der Fassade. Wir sagen Ihnen, ob der Tausch für sich sinnvoll ist oder ob er mit einer anderen Maßnahme zusammengehört.
Telefon 0201 83886720 · info@seyma-energy.de
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Häufige Fragen
Brauche ich beim Fenstertausch ein Lüftungskonzept?
Ja, sobald mehr als ein Drittel der Fenster eines Gebäudes getauscht wird. Nach DIN 1946-6 ist dann ein Lüftungskonzept zu erstellen. Es weist nach, ob der notwendige Luftaustausch noch erreicht wird. Neue Fenster sind deutlich dichter als alte — ohne diesen Nachweis tragen Sie das Risiko für Feuchteschäden allein.
Welcher Uw-Wert ist für die Förderung nötig?
Für die Bundesförderung ist bei Wohngebäuden ein Uw-Wert von höchstens 0,95 W/(m²K) nachzuweisen. Maßgeblich ist der Wert des gesamten Fensters einschließlich Rahmen, nicht der bessere Ug-Wert des Glases allein. Auf diesen Unterschied lohnt sich ein Blick in jedes Angebot.
Kann ein Fenstertausch Schimmel verursachen?
Mittelbar ja. Alte Fenster sind die kältesten Flächen im Raum, dort schlägt sich Feuchtigkeit sichtbar nieder. Werden nur die Fenster erneuert und die Außenwand bleibt unbetrachtet, wandert dieser Punkt an die nächste kalte Stelle: in die Laibung, hinter den Schrank an der Außenwand, in die Zimmerecke. Dort sieht man ihn nicht mehr. Deshalb prüfen wir immer Fenster und Wand gemeinsam.
Wie hoch ist die Förderung für neue Fenster?
Der Fenstertausch zählt zu den Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle. Gefördert werden 15 Prozent der förderfähigen Kosten. Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan kommen 5 Prozent hinzu — seit dem 21. Juli 2026 allerdings erst ab einem förderfähigen Investitionsvolumen von 30.000 Euro und nur für den Anteil darüber.
Lohnt sich ein Sanierungsfahrplan nur für den Fenstertausch?
Bei kleineren Fensterprojekten oft nicht, weil der Bonus erst oberhalb von 30.000 Euro greift. Planen Sie dagegen weitere Maßnahmen, rechnet sich der Fahrplan meist. Wir sagen Ihnen das vorher, nicht hinterher.
